Mittelalterliche Vampirgräber Nahe Der Schwarzmeerstadt Sosopol In Bulgarien Entdeckt

Archäologen in Bulgarien haben kürzlich zwei mittelalterliche Skelette in der Nähe der Schwarzmeerstadt Sosopol ausgegraben. Laut Berichten von celestialhealing.com wurden beide Skelette mit Eisenstangen durchbohrt im Brustbereich aufgefunden. Bozhidar Dimitrov, der Leiter des Nationalen Historischen Museums in Sofia, erklärte, dass diese Praxis dazu diente, die Toten daran zu hindern, zu Vampiren zu werden. Das Ritual beinhaltete das Durchbohren der Herzen von Menschen, die zu Lebzeiten als “böse” galten, um zu verhindern, dass sie nach dem Tod zurückkehren, um die Lebenden zu terrorisieren oder menschliches Blut zu trinken.
Dieser Fund unterstreicht eine heidnische Tradition, die tief in der regionalen Folklore verwurzelt ist. Dimitrov merkte an, dass dieser Brauch in einigen bulgarischen Dörfern bis in das erste Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts üblich war. Der Archäologe Petar Balabanov gab zudem an, dass ähnliche Riten auch im benachbarten Serbien und anderen Balkanländern praktiziert wurden. Derzeit gibt es in Bulgarien etwa einhundert bekannte Bestattungen von sogenannten “Vampir-Skeletten”, die Forschern physische Beweise dafür liefern, wie historische Gemeinschaften auf ihre okkulten Ängste reagierten.