Meldung · Ethnobotanik

María Sabina und die mazatekischen Psilocybin-Heilrituale

· Quelle en.wikipedia.org · Huautla de Jiménez, Oaxaca, Mexico

Huautla de Jiménez, Oaxaca, Mexico

Biografische Aufzeichnungen berichten, dass María Sabina Magdalena García am 22. Juli 1894 in Huautla de Jiménez, Oaxaca, Mexiko, geboren wurde und dort am 22. oder 23. November 1985 starb. Nach dem Tod ihres Vaters im Alter von drei Jahren wuchs sie in Armut auf. Sie wirkte als Mazateken-Sabia, eine weise Frau, und führte traditionelle Heilrituale durch, die als Veladas bekannt sind. Dabei verwendete sie psilocybinhaltige Pilze, insbesondere Psilocybe caerulescens.

Historische Berichte dokumentieren, dass R. Gordon Wasson in den 1950er Jahren an ihren Velada-Ritualen teilnahm und diese aufzeichnete. Diese Dokumentation verhalf ihren Praktiken zu internationaler Aufmerksamkeit und trug zur Popularisierung des Gebrauchs entheogener mexikanischer Pilze bei westlichen Menschen bei.

Häufige Fragen

Wer dokumentierte die Rituale von María Sabina?
R. Gordon Wasson nahm in den 1950er Jahren an ihren Velada-Ritualen teil und dokumentierte sie, was ihr internationale Aufmerksamkeit einbrachte.
Welche Pilzart nutzte María Sabina insbesondere?
Sie verwendete insbesondere die Art Psilocybe caerulescens für ihre Heilrituale, die als Veladas bekannt sind.