María Sabina und die mazatekischen Psilocybin-Heilrituale

Biografische Aufzeichnungen berichten, dass María Sabina Magdalena García am 22. Juli 1894 in Huautla de Jiménez, Oaxaca, Mexiko, geboren wurde und dort am 22. oder 23. November 1985 starb. Nach dem Tod ihres Vaters im Alter von drei Jahren wuchs sie in Armut auf. Sie wirkte als Mazateken-Sabia, eine weise Frau, und führte traditionelle Heilrituale durch, die als Veladas bekannt sind. Dabei verwendete sie psilocybinhaltige Pilze, insbesondere Psilocybe caerulescens.
Historische Berichte dokumentieren, dass R. Gordon Wasson in den 1950er Jahren an ihren Velada-Ritualen teilnahm und diese aufzeichnete. Diese Dokumentation verhalf ihren Praktiken zu internationaler Aufmerksamkeit und trug zur Popularisierung des Gebrauchs entheogener mexikanischer Pilze bei westlichen Menschen bei.