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Deistische Wahrnehmung und visuelle Erfahrung des Göttlichen

· Quelle link.springer.com

Deistische Wahrnehmung und visuelle Erfahrung des Göttlichen

In einer 2026 im International Journal for Philosophy of Religion veröffentlichten Arbeit untersucht Hamid Nourbakhshi, ob die menschliche visuelle Erfahrung göttliche Eigenschaften erfassen kann. Der Autor argumentiert, dass die visuelle Wahrnehmung Merkmale wie das Dasein als Schöpfung Gottes, als Manifestation göttlicher Schönheit oder als Ort göttlicher Offenbarung repräsentieren kann. Zur Verteidigung dieser These der deistischen Wahrnehmung nutzt der Autor Susanna Siegels Methode des phänomenalen Kontrasts.

Der Autor legt dar, dass diese Form der Wahrnehmung erkenntnistheoretische Konsequenzen hat. Indem Personen göttliche Attribute in der Welt visuell wahrnehmen, kann diese Erfahrung eine Prima-facie-Rechtfertigung für theistische Überzeugungen liefern. Für Forschende im Bereich der Religionsphilosophie und der Esoterikforschung bietet die Arbeit ein theoretisches Modell dafür, wie sensorische Wahrnehmungen als Grundlage für religiöse Erfahrungen eingeordnet werden können.

Häufige Fragen

Was ist die zentrale These der Studie von Hamid Nourbakhshi?
Die Studie argumentiert, dass visuelle Wahrnehmung göttliche Eigenschaften wie das Dasein als Schöpfung Gottes, Manifestation göttlicher Schönheit oder Ort göttlicher Offenbarung darstellen kann. Diese These wird als deistische Wahrnehmung bezeichnet.
Welche erkenntnistheoretische Konsequenz hat diese Wahrnehmung laut dem Autor?
Sie kann eine Prima-facie-Rechtfertigung für theistische Überzeugungen liefern. Der Autor behauptet nicht, dass sie einen endgültigen Beweis liefert, sondern nur eine erste Rechtfertigung.