Die Stećci-Gräberfelder
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Die Stećci sind mittelalterliche Grabsteine, die in Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Serbien und Montenegro vorkommen. Über 70.000 sind bis heute erhalten, verstreut über Hochlandwiesen, Waldlichtungen und Straßenränder. Manche wiegen mehr als 30 Tonnen. 2016 nahm die UNESCO 28 Fundorte in vier Ländern in die Welterbeliste auf.
Die Reliefs
Die Steine tragen eingemeißelte Bilder: Krieger mit erhobenen Schwertern, Hirsche, Rankenornamente, Spiralen, Jagdszenen und Reigentänze. Einige zeigen die Verstorbenen aufgebahrt. Andere stellen Figuren dar, die ihre rechte Hand erheben – eine Geste, die bis heute nicht eindeutig gedeutet werden konnte. Die Reliefs folgen keiner einzelnen künstlerischen Tradition. Sie sind zu vielfältig, um aus nur einer Werkstatt zu stammen, und zugleich zu einheitlich, um bloß zufällig entstanden zu sein.
Die Frage der Religion
Lange wurden die Stećci der Bosnischen Kirche zugeschrieben, einer mittelalterlichen christlichen Institution, die sowohl von Rom als auch von Konstantinopel als häretisch verurteilt wurde. Manche Forscher sahen in ihnen bogomilische Grabsteine und brachten sie mit jener dualistischen Häresie in Verbindung, die sich von Bulgarien aus verbreitete. Neuere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass Stećci gleichermaßen von Katholiken, orthodoxen Christen und Angehörigen der Bosnischen Kirche errichtet wurden. Sie gehören keiner einzelnen Konfession an. Sie sind eine regionale Tradition, die religiöse Grenzen überschritt.
Die Gräberfelder heute
Die Nekropolen liegen in einigen der eindrucksvollsten Landschaften Südosteuropas: Karsthochland, Flusstäler und Gebirgspässe. Viele sind weder durch Straßen noch durch Hinweisschilder markiert. Die Inschriften, soweit sie erhalten sind, stehen in mittelalterlicher bosnischer Kyrilliza. Meist nennen sie kaum mehr als den Namen des Verstorbenen und einen Fluch gegen jeden, der das Grab stört.
