Bestiarium · Wohnstätte der Dschinn / Geologisches Wunder
Majlis al-Jinn
Die zweitgrößte bekannte Höhlenkammer der Welt in den Bergen Omans. Der Name bedeutet Versammlungsort der Dschinn. Beduinen mieden sie über Jahrhunderte. Drei Öffnungen an der Oberfläche führen in eine einzige gewaltige Kammer.
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Majlis al-Jinn ist die zweitgrößte bekannte Höhlenkammer der Welt und liegt auf dem Selma-Plateau im Osten Omans. Der Name lässt sich als „Versammlungsort der Dschinn“ übersetzen.
Die Höhle
Drei Öffnungen in der Kalksteinoberfläche des Plateaus, jede nur wenige Meter breit, fallen senkrecht in eine einzige Kammer von ungefähr 310 Metern Länge, 225 Metern Breite und 120 Metern Höhe ab. Die Kammer könnte mehrere große Flugzeuge aufnehmen. Der Boden ist mit gewaltigen Felsblöcken bedeckt, die durch Deckeneinstürze im Lauf geologischer Zeit entstanden sind.
Der westlichen Wissenschaft war die Höhle bis 1983 unbekannt, als Don Davison Jr. während einer Höhlenexpedition durch eine der Öffnungen hinabstieg. Die Beduinen der Umgebung hatten die Löcher lange gemieden; Name und Ruf des Ortes waren ihnen bekannt, nicht aber, was darunter lag.
Dschinn in der islamischen Tradition
Im Koran sind Dschinn weder Geister noch Dämonen, sondern eine eigene Schöpfung, aus rauchlosem Feuer gemacht, so wie der Mensch aus Lehm erschaffen wurde. Sie leben in einer parallelen Welt, können muslimisch oder nichtmuslimisch sein und sind sowohl zum Guten als auch zum Bösen fähig. Der Glaube, dass sie sich an abgelegenen, abgeschlossenen Orten versammeln, besonders in Höhlen und Ruinen, zieht sich durch die islamische Volksüberlieferung von Marokko bis Indonesien. Majlis al-Jinn ist eine der wörtlichsten Ausprägungen dieser Vorstellung: ein riesiger, verborgener Raum unter dem Wüstenplateau, zugänglich nur durch schmale Öffnungen, die fast so wirken, als seien sie dazu geschaffen, Menschen fernzuhalten.
Zugang
Die Höhle liegt auf staatlichem Gelände. Für den Zugang ist eine Genehmigung des omanischen Tourismusministeriums erforderlich. Der Abstieg durch die Öffnungen verlangt technische Seilkenntnisse. Die Kammer selbst ist unbeleuchtet und touristisch nicht erschlossen.
