Bestiarium · Unterirdische Gewölbe / Pestviertel
Die Edinburgh Vaults
Einhundertzwanzig Gewölbekammern unter Edinburghs South Bridge, erbaut 1788. Zuerst für Tavernen genutzt, dann von den Ärmsten der Stadt bewohnt und schließlich versiegelt. Das Viertel von Burke und Hares Leichenraub.
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Die Edinburgh Vaults sind eine Reihe von Kammern, die in die Bögen der South Bridge eingebaut wurden, die 1788 errichtet wurde, um das Cowgate-Tal in der Altstadt von Edinburgh zu überspannen. Unter den neunzehn Bögen der Brücke entstanden einhundertzwanzig Gewölbe.
Bau und Verfall
Ursprünglich waren die Gewölbe für gewerbliche Nutzung gedacht: Werkstätten, Tavernen und Lagerräume. Doch die Brücke war schlecht abgedichtet. Schon innerhalb eines Jahrzehnts begannen die Gewölbe vollzulaufen. Die Geschäfte zogen aus. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Räume erst zum Unterschlupf für Edinburghs ärmste Bewohner, dann zum Schauplatz krimineller Machenschaften und schließlich zur Bleibe der Toten.
Burke und Hare
1828 trieben William Burke und William Hare in den Straßen direkt über den Gewölben ihr Unwesen. Sie ermordeten mindestens sechzehn Menschen und verkauften ihre Leichen an den Anatomen Robert Knox zur Sektion. Die Gewölbe selbst waren nicht die Tatorte, doch sie gehörten zu demselben Viertel — einem Labyrinth aus Closes und unterirdischen Gängen, in dem ein Mensch verschwinden konnte, ohne dass es amtlich bemerkt wurde.
Wiederentdeckung
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Gewölbe versiegelt und gerieten in Vergessenheit. Als ein ehemaliger Rugbyspieler namens Norrie Rowan in den 1980er Jahren bei der Renovierung seiner Bar eine Wand durchbrach, fand er die Kammern noch immer intakt vor, gefüllt mit Überresten aus zwei Jahrhunderten unterirdischen Lebens: zerbrochene Keramik, Tierknochen, Austernschalen und in mindestens einer Kammer einen Ritualkreis unbekannter Herkunft. Heute können die Gewölbe im Rahmen geführter Touren besichtigt werden.
