Bestiarium · Heimgesuchtes Pfarrhaus / Zeugnisse von Geistlichen
Das Pfarrhaus von Borgvattnet
Ein schwedisches Pfarrhaus, in dem aufeinanderfolgende Geistliche über Jahrzehnte Spukphänomene meldeten. 1947 ordnete Bischof Torsten Bohlin eine wissenschaftliche Untersuchung an. Heute wird das Haus als Spuk-Bed-and-Breakfast betrieben.
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Das Pfarrhaus von Borgvattnet ist ein Holzgebäude in der Region Jämtland im Norden Schwedens, etwa 400 Kilometer nordwestlich von Stockholm. Es diente als Wohnsitz des Gemeindepfarrers. Jeder Priester, der dort ab 1927 lebte, berichtete von seltsamen Störungen.
Die Zeugnisse
1927 sah der Hilfsgeistliche Nils Hedlund, wie Wäsche von einer unsichtbaren Kraft von der Leine gerissen wurde. 1930 berichtete Rudolf Tangdén, im großen Saal eine graue Dame gesehen zu haben. 1936 hörte Otto Lindgren Schritte, obwohl sonst niemand anwesend war. 1941 sah Inga Flodin drei weinende Frauen im Haus. 1945 wurde Erik Lindgren aus einem Schaukelstuhl geschleudert.
Jedes dieser Zeugnisse stammt von einem Mitglied des Klerus. Das waren keine Sensationssucher und keine Geisterjäger. Es waren Gemeindepfarrer, die ihrem eigenen Bischof von Ereignissen in ihrem eigenen Zuhause berichteten.
Die Untersuchung
1947 ordnete Bischof Torsten Bohlin aus dem Bistum Härnösand eine wissenschaftliche Untersuchung des Pfarrhauses an. Die Zeitung Österlunds-Posten veröffentlichte am 4. Dezember 1947 ein Interview, das die Ergebnisse dokumentierte. Die Untersuchung lieferte keine eindeutige Erklärung. Die Spukphänomene gingen weiter.
Das Bed-and-Breakfast
Das Pfarrhaus dient heute nicht mehr als Wohnsitz eines Priesters. Stattdessen wird es als Spuk-Bed-and-Breakfast betrieben. Gäste, die dort übernachten und keine Störungen melden, erhalten ein Zertifikat. Wer doch etwas erlebt, bekommt Kaffee und Verständnis angeboten.
Besuch
Das Pfarrhaus von Borgvattnet ist das ganze Jahr über für Übernachtungen geöffnet. Eine Reservierung ist erforderlich. Das Haus liegt in einer abgelegenen Gegend im Norden Schwedens. Die nächstgelegene Stadt mit Bahnanschluss ist Bräcke. Ein Auto ist empfehlenswert.
