Campo de' Fiori
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Am 17. Februar 1600 wurde Giordano Bruno in Rom zum Campo de’ Fiori geführt, entkleidet, mit einer Metallklammer geknebelt, damit er nicht sprechen konnte, an einen Pfahl gebunden und bei lebendigem Leib verbrannt. Acht Jahre hatte er in den Kerkern der Römischen Inquisition verbracht. Man hatte ihm die Möglichkeit gegeben zu widerrufen. Er weigerte sich.
Der Mann
Bruno war ein Dominikanermönch, der seinen Orden verließ und sechzehn Jahre lang durch Europa zog, wo er Vorträge über Gedächtniskunst, Kosmologie und das unendliche Universum hielt. Er lehrte, dass die Sterne ferne Sonnen mit eigenen Planeten seien. Er lehrte, dass das Universum kein Zentrum habe. Er lehrte, dass die Materie von einer Weltseele beseelt sei. Die Inquisition klagte ihn in acht Punkten der Ketzerei an. Die genauen Anklagepunkte bleiben in den vatikanischen Archiven unter Verschluss.
Die ganze Geschichte findest du hier: Giordano Bruno: Der Mann, den sie zum Schweigen bringen mussten
Die Statue
1889, fast drei Jahrhunderte nach der Hinrichtung, wurde an genau der Stelle, an der Bruno verbrannt worden war, eine Bronzestatue errichtet. Der Bildhauer Ettore Ferrari zeigte ihn mit Kapuze, in seiner Dominikanerrobe und mit einem Buch in der Hand. Die Statue blickt zum Vatikan. Ihre Einweihung war ein politischer Akt: Italienische Freidenker und Antiklerikale finanzierten sie gegen den Widerstand von Papst Leo XIII. Der Vatikan protestierte. Die Statue blieb.
Besuch
Campo de’ Fiori ist ein öffentlicher Platz im Zentrum Roms und heute ein täglicher Blumen- und Lebensmittelmarkt. Die Statue steht in der Mitte. Der Platz ist rund um die Uhr frei zugänglich. Von der Piazza Navona sind es zu Fuß zehn Minuten, vom Pantheon etwa fünfzehn.
